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72-Stunden-Aktion


Flyer zur 72-Stunden-Aktion 2011

Die 72-Stunden-Aktion der NLJ –der Name ist Programm

Donnerstag, 18 Uhr, irgendwo in Niedersachsen. Ein geheimnisvoller Agent taucht auf und baut sich vor einer Gruppe junger, entschlossener Menschen auf. Er hält sich nicht lange mit Belanglosigkeiten auf, holt aus seiner Tasche einen zerknitterten Umschlag und liest laut den darin verstauten Zettel vor: „Eure Aufgabe lautet, …“

Seit 1995 wiederholt sich diese Szene alle vier Jahre in unzähligen Dörfern Niedersachsens, denn dann ist es wieder soweit, die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend startet!

Den Namen erhält die Aktion durch ihre Dauer. Innerhalb von 72 Stunden stellt sich die jeweilige Ortsgruppe einer ihr zuvor unbekannten Aufgabe. Ein streng geheim gehaltener „Agent“ sucht für jedes Dorf eine passende, am Interesse der Jugendlichen und des Dorfes orientierte, Aufgabe. Das Ziel sollte immer sein, etwas Bleibendes, Nachhaltiges für das Dorf zu schaffen und durch die Aktion die Gemeinschaft im Dorf zu stärken.
  • Die 72-Stunden-Aktion 2011
    Am Donnerstag den 26. Mai 2011 war es wieder soweit: Um 18:00 Uhr teilten Agenten in vielen Orten Niedersachsens den Landjugendlichen ihre Aufgabe mit. Und ab dann hieß es: „Wi pakt dat an“. In 72 Stunden sollte die Aufgabe gelöst und das Ziel erreicht sein. Dabei stand das Engagement der Ortsgruppen für ihren Ort im Vordergrund. Die Herausforderungen, denen sich die LaJus stellten, waren vielfältig und haben doch eines gemeinsam: Jugendliche schafften etwas Nachhaltiges für ihr Dorf und ihre Region. Dies macht den ländlichen Raum noch ein bisschen lebenswerter und gibt den LaJus Gelegenheit, ihre Ausdauer, Kreativität und Teamfähigkeit auf die Probe zu stellen. Es heißt aber nicht umsonst "Tosomen arbieten, tosomen fieern!". Am Ende der 72 Stunden, nach gemeinsamer Anstrengung, galt es, das Ergebnis auch gebührend zu feiern.

    Für die 72-Stunden-Aktion 2011, die unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister stand, hatten sich 76 Ortsgruppen gefunden, die „gemeinsam anpacken“ wollten.

    Ihren krönenden Abschluss fand die 72-Stunden-Aktion 2011 auf der Landesversammlung am ersten Dezemberwochenende des Jahres – in Anwesenheit unter anderem von Ministerpräsident David McAllister.
  • Weitere Informationen

    Logo der 72-Stunden-Aktion 2011
Rückblick
Bereits 1995, 1999, 2003 und 2007 führte die Niedersächsische Landjugend die 72-Stunden-Aktion durch. Nach einer über einjährigen Vorbereitungszeit auf Landesebene wird den angemeldeten Ortsgruppen der Ball zugespielt und die vielen Aktionen werden den Gruppen bekannt gegeben. Tausende von Landjugendlichen sind dann unterwegs, planen, organisieren und bauen, was das Zeug hält. Von der Planung eines Kinderfestes über den Bau einer Grillhütte bis zur Erstellung einer Dorfchronik oder eines Radwegeplans der Umgebung reichten bisher die vielfältigen Aufgaben. Für einige Ortsgruppen erfüllte sich sogar der Traum von einem eigenen Landjugendraum oder –haus.
Die Zahlen sprechen für sich: Bei der letzten Aktion 2007 beteiligten sich über 3.000 Jugendliche und junge Erwachsene in den 72 Dörfern an der 72-Stunden-Aktion und über 200.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden dabei geleistet. Der damalige Schirmherr, Ministerpräsident Christian Wulff, zeigte sich begeistert von der Aktion. Landjugend ist, was Landjugend macht. Die Landjugend übernimmt durch die 72-Stunden-Aktion Verantwortung für die Allgemeinheit und den ländlichen Raum.
Den Ortsgruppen der Niedersächsischen Landjugend bietet die 72-Stunden-Aktion viele Möglichkeiten. Aus den Berichten der beteiligten Gruppen wird immer wieder sichtbar, wie sehr die Aktion den Zusammenhalt der Gruppen fördert und wie viel Spaß die Herausforderung den Jugendlichen macht. Sich selber ausprobieren, schwierige Aufgaben gemeinsam anpacken, etwas für die Dorfgemeinschaft tun und anschließend das Ergebnis der Aufgabe miteinander feiern, das ist das Wesentliche der 72-Stunden-Aktion.
Weitere Informationen zur 72-Stunden-Aktion 2011 sowie die Namen der teilnehmenden Ortsgruppen, sind unter www.72-Stunden-Aktion.de zu finden.